21.06.2009
Blessuren
Meine Lieben
Es gibt Leute und Leute, das habe ich jetzt begriffen. Wieso diese Erkenntnis?
Am letzten Donnerstag durte ich mit meinen SchülerInnen auf die Klassenfahrt. Meine Vorfreude war so riesig, dass ich beschloss die Nacht vorher kein Auge zuzudrücken. Mein Angst war zu gross, dass ich verschlafe.
Beizeiten gingen Erich und ich eine Runde um mich zu erleichtern. Dann bewachte ich Claudias Rucksack. Ohne den geht sie nicht, also vergisst sie mich auch nicht… es wäre ja unverzeihlich, wenn ich ihr die Chance eingeräumt hätte, mich zu übersehen.
Auf dem Bahnhof warteten schon alle Kinderlein. Meine Nerven waren gespannt wie Drahtseile. Die Zugfahrt war phänomenal und über das Landwasserviadukt durfte sogar ich zum Fenster hinaus schauen. In Arosa wollte ich sogleich ein Bad im See nehmen, aber wir stiegen in den Bus ein. Meine Geduld war langsam am Ende und das liess ich die andern lautstark wissen. Ich war die singende Attraktion im Bus. Endlich Endstation. Nun hiess es marschieren.
Wir liefen zuerst den Berg hinauf. Oh, ich kann euch sagen, es war genial, dieser Duft, diese Bächlein, diese SchülerInnen, die feinen Leckerlis, die Sonne auf meinem Pelz, die vielen Streicheleinheiten. Ich fühlte mich als der Glückpilz schlechthin!
Dann diese kalte Dusche in die Wirklichkeit. Meine beiden Vorderpfoten wurden arg verletzt als ich auf liegen gelassene Scherben sprang. Es blutete und schmerzte fürchterlich. Claudia hat nicht mehr anständige Wörter gebraucht… das seien … denen sollte man… nein, das schreibe ich lieber nicht. Mit meinen Verletzungen musste ich noch beinahe 2 Stunden laufen. Wenn ich daran denke, dann wird mir wieder ganz flau im Magen.
Zu Hause wurde ich verarztet und meine Pfoten bandagiert. Das tat gut, so gut, dass ich die Bandagen gerne drangelassen habe.
Tja, Leute, die achtlos Scherben im Gras liegen lassen, denken wohl nicht gerade viel. Nicht nur wir Vierbeiner sind die Leidtragenden, auch ihre Mitmenschen sind nicht davon ausgeschlossen.
Also lieber Leser, liebe Leserin, vergiss das nicht!
Alles Liebe euer ramponierter, bandagierter Dajosch
Oh du armer Dajosch.
Gehts dir denn schon wieder besser?
Daniel
Es geht mir so, dass ich meinen Ball nicht mehr ignoriere, danke der Nachfrage!
Alles Liebe und dicke Umarmung
dein Dajosch
DAJOSCH.!

biiSch De besT Hund.
verMiiS diicH.
aM FritiG iscHEs sOo schweR gsiiE vo MiiaR üsS verabschiiDa heN.!
ChAn echT net ohNii diich.
ciAo liiAb diichh.
Ach Drita!
Auch ich war traurig, von euch allen Abschied zu nehmen. Ich denke, dass wir uns bestimmt immer wieder sehen. Kommst du mich besuchen? Versprochen? Freue mich schon!!! Geniesse deine Ferien.
Liebe Grüsse und einen dicken Schlabberkuss
dein Dajosch
DajoSch!
chAn echT neT ohNi diich,
miSs yoUu
dajosch vermiss di soo will di au wider in der schual ha isch so lär ohni hund in der schual machs guat hannn di meggga liab